Nicht-chirurgische, systematische
Parodontitis-Behandlung

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Unser Konzept

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In unserer Praxis folgen wir wissenschaftlich erforschten, effektiven und langfristig bewährten Behandlungskonzepten. Dabei orientieren wir uns am erfolgreichen parodontologischen Behandlungskonzept der Universität Marburg.

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Mit unserem Konzept versuchen wir vor allem, die Zusammensetzung und Menge der Bakterien in Ihrem Mund (Mikroflora) so zu verändern, dass Ihr eigenes Immunsystem in die Lage versetzt wird, langfristig eine gesunde und stabile Situation zu erhalten.

Zur Erreichung dieses Ziels arbeiten wir mit Ihnen an Ihrer Mundhygiene, reinigen wiederholt und systematisch die Zähne, testen Sie auf vorhandene, aggressive Bakterien und bauen eine gesunde Mundflora auf.

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Wir verzichten in dieser ursachenorientieren Therapie weitestgehend auf chirurgische Eingriffe. Die einzelnen Behandlungen fühlen sich für unsere Patienten weitgehend wie professionelle Zahnreinigungen an und können ohne Betäubung durchgeführt werden. Eine örtliche Betäubung empfehlen wir, wenn die Zahnoberflächen unter dem Zahnfleisch vorsichtig gereinigt werden.

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Dr. Jan Behring,
Spezialist für Parodontologie

Meine Antworten auf die wichtigsten Fragen:

Wie lange dauert die Behandlung?

Eine systematische Parodontalbehandlung dauert bis zum Abschluss der aktiven Behandlungsphase in der Regel etwa drei Monate. Zwischen den einzelnen Terminen liegen längere Phasen mit Behandlungspausen, in denen Ihr Körper und die Bakterien auf die bis dahin erfolgte Therapie reagieren.

Lebenslange Nachsorge ist wichtig!

Nach Abschluss der aktiven Behandlung sollte eine möglichst lebenslange Nachsorge folgen. Diese besteht aus den Ihnen bekannten routinemäßigen Kontrollen und professionellen Zahnreinigungen in unserer Praxis, die in regelmäßigen Abständen wahrgenommen werden sollten.

Klappt die Behandlung immer?

Durch eine systematische Parodontalbehandlung können wir mehr als 95% unserer Parodontalpatienten langfristig helfen. Weiterführende chirurgische Maßnahmen (Phase 2 Therapie) sind daher nur noch in Ausnahmefällen nötig. Im Falle eines stabilen Behandlungserfolges ist es sogar oftmals möglich, verloren gegangenen Knochen, oder zurückgewichenes Zahnfleisch wieder aufzubauen.

Bei Zahnverlust können nach Abschluss einer Parodontaltherapie neben konventionellem Zahnersatz auch Implantate gesetzt werden.

Brauche ich auch Chirurgie?

In meisten Fällen kann auf chirurgische Maßnahmen verzichtet werden.

Eine chirurgische Behandlung kann in manchen Fällen zur Verbesserung der Reinigungsfähigkeit, zum Wiederaufbau von Gewebe (Regeneration) oder zur Behandlung von Zahnfleischrückgang (Rezessionen) angewendet werden.

Die einzelnen chirurgische Verfahren stellen wir Ihnen hier vor.

Was kostet mich die Behandlung?

Eine systematische Parodontalbehandlung wird in der Regel von der gesetzlichen und privaten Krankenversicherung übernommen. Gesetzliche Krankenversicherungen benötigen dafür einen Antrag, der von der Praxis gestellt werden muss.

Einzelne Maßnahmen der modernen Parodontaltherapie können je nach Versicherungsstatus zusätzlich zu Eigenanteilen führen.

Selbstverständlich informieren wir Sie vor Behandlungsbeginn schriftlich und mündlich über zu erwartende Eigenanteile.

Parodontalbehandlungen lohnen sich auch finanziell: Die Eigenanteile für eine systematische Parodontalbehandlung sind beträchtlich geringer als der Zahnersatz und/oder Implantatversorgung bei Zahnverlust durch diese Erkrankung.

Sie erhalten Ihre Zähne und tragen zu Ihrer allgemeinen Gesundheit bei!

Ablauf einer Parodontalbehandlung

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Parodontitis

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Hygienephase

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Taschenreinigung

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Gesundes Zahnfleisch

Schritt für Schritt

Diagnostik, Beratung und Planung

Vor jeder Parodontalbehandlung führen wir bei Ihnen eine umfassende Diagnostik und Beratung durch.

Neben der üblichen zahnärztlichen Untersuchung, der Auswertung von Röntgenbildern und dem Ausmessen der Zahnfleischtaschen ist in vielen Fällen ein Bakterientest (Mikrobiologie) oder ein 3D-Röntgen (DVT) zur Diagnostik notwendig.

Eine ausführliche Beratung unserer Patientinnen und Patienten ist uns besonders wichtig. Wir beraten Sie ausführlich zu allen Aspekte der Parodontitis und der Parodontalbehandlung. Wir klären Sie über die Ursachen der Erkrankung auf und erläutern Ihnen, was wir und auch Sie zur Therapie betragen können.

Wir sprechen mit Ihnen über Prognosen, sinnvollen Erhalt der eigenen Zähne oder unumgängliche Zahnentfernungen. Sollte es erforderlich sein, beraten wir Sie mit Konzepten Wiederherstellung nach Zahnverlust.

Eine umfassende, verständliche Beratung und Planung sollen Ihnen das Vertrauen geben, dass wir uns gemeinsam mit Ihnen bemühen, Ihre Situation für Sie bestmöglich und individuell zu behandeln.

Einleitende "Hygienephase"

Behandlung von ParodontitisJede Therapie beginnt mit einer sogenannten Hygienephase. In sinnvollen Abständen werden dabei mehrere professionelle Zahnreinigungen in der Praxis durchgeführt. Dabei wird das normale Gleichgewicht der in der Mundhöhle befindlichen Bakterienstämme wiederhergestellt und die Anzahl der schädlichen Bakterien reduziert. Das ist in der Regel ohne den Einsatz von Medikamenten möglich, da die Zahnreinigung Ihr eigenes Immunsystem ausreichend unterstützen kann.

Parallel beraten wir Sie bei der Anpassung Ihrer individuellen häuslichen Mundhygiene, um neue bakterielle Besiedlungen zu erschweren.

Im Rahmen der Hygienephase wird gegebenenfalls eine weiterführende Diagnostik durchgeführt (zum Beispiel „Bakterientests“ oder dreidimensionale Röntgenbilder (DVT)).

Deep Scaling (Taschenreinigung)

Im Anschluss an die einleitende Behandlung mit der Hygienephase folgt unmittelbar die notwendige sogenannte Hauptbehandlungsphase. Sie beinhaltet die nicht-chirurgische Reinigung der bakteriell besiedelten Zahnoberflächen in der Tiefe der Zahnfleischtaschen („antiinfektiösen Therapie“).

In dieser Therapiephase werden die Zahnwurzeloberflächen mechanisch von bakteriellen Belägen und festen Auflagerungen (Konkrementen) gereinigt. Das erfolgt vorsichtig durch hand- und sanfte ultraschallgetriebene Instrumente,  Diese Therapiephase wird grundsätzlich unter örtlicher Betäubung durchgeführt. Die Behandlung schränkt Sie in Ihrem weiteren Tagesablauf nicht oder nur sehr wenig ein. Nach Abklingen der örtlichen Betäubung können Sie essen und zum Beispiel auch sportlichen Betätigungen nachgehen.

Abhängig vom Ergebnis eines vorher durchgeführten „Bakterientests“ (sogenannte antimikrobielle Testung) wird diese Behandlungsphase medikamentös mit speziellen Antibiotika unterstützt. Sollte vorab die Notwendigkeit zur Entfernung einzelner Zähne getroffen worden sein, so werden diese in der Regel im Rahmen der Initialphase entfernt und entstehende Lücken provisorisch versorgt.

Antibiose gegen spezielle Bakterien

Im Rahmen der anfänglichen Diagnostik führen wir in vielen Fällen einen Test zur Bestimmung eventuell vorhandener aggressiver Bakterien durch. Beim Nachweis dieser Bakterien und einer nicht zielführenden alleinigen mechanischen Therapie der Parodontitis, ist die Verschreibung eines Antibiotikum notwendig.
Die Antibiose ist ein wichtiger, aber nicht überzubewertender Baustein der Parodontaltherapie und nur selten für eine erfolgreiche Behandlung sinnvoll.
Sie kommt erst nach einer ausreichenden professionellen Reinigung der Zähne und erneuten Beurteilung des Heilungsverlaufes zum Einsatz, Nur so ist die effektive Wirkung sichergestellt.

Probiose für eine gesunde Mundflora

Mit dem Abschluss der aktiven Behandlungsphasen beginnt der gezielte Wiederaufbau der natürlichen Mundflora. Hier fällt Ihrem Immunsystem die tragende Rolle zu, die Neubesiedelung mit Bakterien im Mund zu steuern. Das Ziel ist eine gesunde Mundflora.

Wir unterstützen das Immunsystem durch eine gezielte Probiose, bei welcher spezielle, „gute“ Bakterien, ähnlich wie bei proaktivem Joghurt, gezielt über Lutschtabletten im Mund angesiedelt werden.

Reevaluation: Kontrolle und Weiterplanung

Nach Abschluss der aktiven Behandlung erfolgt nach wenigen Tagen eine Frühkontrolle. Die Neubewertung (Reevaluation) wird dann mit einem Abstand von etwa drei Monaten terminiert. Gemeinsam mit Ihnen entscheiden wir zu diesem Zeitpunkt über die sinnvollen Abstände einer parodontalen Nachsorge oder über weitere notwendige Behandlungsmaßnahmen.

Nachsorge: unterstützende Parodontaltherapie

Eine Parodontitis ist nicht abschließend heilbar. Mit Ihnen können wir diese Erkrankung aber über Jahre und Jahrzehnte kontrollieren. Dazu ist eine regelmäßige Kontrolle und professionelle Zahnreinigung notwendig (im Falle einer vorangegangenen, behandelten Parodontitis sprechen wir hier von der „unterstützenden Parodontaltherapie“ (UPT)).

Gerne können Sie nach Absprache die routinemäßige Kontrolle und die unterstützende Parodontaltherapie (UPT)/professionelle Zahnreinigung bei einem Termin in unserer Praxis kombinieren. Bei gesetzlich versicherten Patienten erfolgt der Eintrag in Ihr „Bonusheft“.

Im Rahmen unseres „Recallsystems“ informieren wir Sie gerne rechtzeitig über anstehende Termine.

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Praxis
Dr. Behring und Partner

Zahnheilkunde.

Wandsbeker Chaussee 44, 22089 Hamburg