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Unser Dentalhygiene- und Parodontalteam
Therapie und Behandlung von Parodontitis

Rekonstruktive, plastische und ästhetische Parodontalchirurgie

Unter dem oben genannten Titel versteht man alle Eingriffe im Zahnfleisch und Zahnhalteapparat, welche der ästhetischen oder funktionellen Verbesserung der individuellen Situation dienen. Diese Eingriffe werden in der Regel benötigt, um tief zerstörte Zähne zu retten, defekte Wurzeln an bestehenden Zähnen zu entfernen oder um die ästhetische Situation eines Patienten zu verbessern.


Exemplarisch werden einige dieser Techniken vorgestellt:

Knochen- und Gewebsaufbauten (Regeneration)

Nach erfolgreicher Therapie der Parodontitis  (also der Beseitigung einer bakteriellen Infektion = Systematische Parodontaltherapie), können in Einzelfällen verloren gegangener Knochen und die zugehörigen Gewebe am Zahn wieder aufgebaut werden. Hierzu stehen verschiedene chirurgische Techniken zur Verfügung, welche alle nur mit minimalen Eingriffen am Patienten verbunden sind (Mikrochirurgie).

Rezessionsdeckung (Behandlungen bei zurückgegangenem Zahnfleisch)

Zahnfleischrückgänge (Rezessionen) betreffen viele Patienten. Nicht jeder Fall von Zahnfleischrückgang muss behandelt werden, auch ist dies nicht immer möglich. Eine Notwendigkeit zur Deckung von Rezessionen besteht immer dann, wenn eine Verschlimmerung der Situation durch ungünstig einstrahlende Muskeln zu befürchten steht.

Ein weiterer Grund für eine Rezessionsdeckung kann der Wunsch nach einer ästhetischen Verbesserung im Frontzahnbereich sein.

Zahnfleischaufbauten haben, wenn sie korrekt durchgeführt werden, eine hohe Langzeitstabilität mit wissenschaftlich nachuntersuchten Zeiträumen von mehr als 20 Jahren.

Zahnfleischregeneration / Zahnfleischwiederaufbau

Es stehen uns heute diverse Techniken zur Regeneration (Wiederaufbau) von verloren gegangenem Zahnfleisch zur Verfügung. Welche Technik im Einzelfall die richtige sein kann, muss am Patienten direkt entschieden werden, wir beraten Sie gern.

Diese Techniken sind nicht nur aus ästhetischen Gründen wichtig, sie sind vielmehr ein wichtiges Instrument um weiteren Zahnfleischrückgang und folgenden Zahnverlust zu stoppen.

Durch eine Parodontitis verlorengegangene Zahnfleischhöhe zwischen den Zähnen (sog. Papillenverlust), kann nur in Einzelfällen regeneriert werden. Die hierfür zur Verfügung stehenden Techniken sind mit wenigen Ausnahmen experimentell und langfristig wenig erfolgversprechend. Auch für solche Situationen gibt es aber alternative Lösungen, welche die Lebensqualität erheblich steigern können.

Chirurgische Kronenverlängerung (funktionell)

Die chirurgische Kronenverlängerung wird benötigt, um tief zerstörte Zähne, welche durch Karies oder Unfälle ihre natürliche Krone, oder Teile davon, verloren haben, zu retten. Ist ein Zahn auf oder unter Zahnfleischhöhe zerstört, so kann durch eine gezielte Knochenentfernung wieder genug Zahnhartsubstanz freigelegt werden, um den Zahn mit einer Krone zu versorgen. Es wird so die Zahnentfernung und eine folgende Rekonstruktion der Lücke mit einem Implantat oder einer Brücke vermieden.

Chirurgische Kronenverlängerung (ästhetisch)

Viele Patienten leiden unter einem sogenannten „Gummy Smile“. Diese Patienten zeigen beim Lachen oft zu viel Zahnfleisch und haben häufig sehr kurze und breite Zahnkronen. Durch eine ästhetische Kronenverlängerung kann die Zahnfleischhöhe leicht korrigiert werden, wodurch die Zähne eine natürliche Form bekommen. Mithilfe eines guten Zahntechnikers können die freigelegten Zähne über Kronen oder Veneers so umgeformt werden, dass ein harmonisches und schönes Lächeln entsteht.

Wurzelamputation

Durch Parodontitis oder misslungene Wurzelkanalbehandlungen kann es zu Situationen kommen, in denen ein mehrwurzliger Zahn fest im Knochen steht, eine einzelne Wurzel jedoch zerstört ist und entfernt werden muss. Dies ist besonders häufig der Fall an Zähnen, deren Entfernung große Konsequenzen für den Patienten haben würde, etwa weil es sich um einen Brückenpfeiler handelt.